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Eins der modernsten Werke für Mineralfuttermittel
Nowy Tomysl/Kleinheubach. Nach knapp 10 Monaten Bauzeit konnte der bayerische Mineralfuttermittelhersteller Josera heute (21. April 2009) sein neues Werk im polnischen Nowy Tomysl eröffnen. Auf dem insgesamt rund 150.000 Quadratmeter großen Grundstück bei Posen ist ein moderner Gebäudekomplex mit Produktionshalle, Mischturm und Bürogebäude entstanden. Zuständig für die Planung und Realisierung des Projektes war die Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH aus Meschede im Sauerland.
Das in Kleinheubach bei Aschaffenburg ansässige Familienunternehmen Josera zählt zu den größten Mineralfuttermittelherstellern in Europa und kann auf eine rund 70-jährige Geschichte zurückblicken. Einen Namen gemacht hat sich Josera vor allen Dingen mit hochwertigen Mineralfuttermitteln für Nutztiere.
Anlass für den Bau des neuen Werks in Polen war die steigende Nachfrage aus Osteuropa und eine notwendige Erweiterung der Produktionskapazitäten. Zudem trägt die Nähe zum Markt zu einer enormen Senkung der Transportkosten bei.
„Unser gemeinsamer Auftrag war der Bau des modernsten Werkes für Mineralfutter“, sagt Norbert Sennert, Projektverantwortlicher bei Josera. Neben klar definierten und transparenten Abläufen sowie maximaler Sicherheit bedeutet das für ihn die Optimierung der Produktions- und Betriebskosten. So werden beispielsweise im gesamten Gebäude fast ausschließlich Energiesparkomponenten eingesetzt. Weitere Einsparungen der Energiekosten ergeben sich aus der kompakten Bauweise des Gebäudekomplexes und der außerordentlich guten Isolierung. „Klarheit und Transparenz sind maßgeblich für die internen Arbeitsabläufe bei Josera. Bei der Realisierung des Projektes galt es, diese Maxime auch auf das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes zu übertragen“, erläutert Günther Pack, Projektleiter der Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH. Die klar strukturierte und lichtdurchlässige Architektur des Werkes zeugt von der erfolgreichen Umsetzung dieser Vorgaben. „Die Produktionsanlage erfüllt voll und ganz unsere Anforderungen und hat neben der veterinärrechtlichen Zulassung die DLG-Prüfungen in vollem Umfang bestanden“, resümiert Norbert Sennert. Damit ist das Werk berechtigt, das DLG-Gütezeichen PLUS zu tragen.

