Faserzement – Verbundwerkstoff mit prima Eigenschaften

Die ersten Faserzementprodukte bestanden zu 90 % aus Zement, die restlichen 10 % bildeten Asbestfasern, die dem Baustoff seine guten Verbundeigenschaften verleihen. Heute sind die Rezepturen deutlich verfeinert. Meist kommen Faserzementplatten als Fassadenplatten mit Hinterlüftung zum Einsatz oder auch als Dacheindeckung in Form von Faserzementwellplatten. Verschiedene Beschichtungen und Oberflächen ermöglichen ein breites Anwendungsspektrum und sorgen für ganz unterschiedliche optische Wirkungen.

Ein Rezept, das funktioniert – Faserzement und seine Zusammensetzung

Moderner Faserzement besteht zu etwa 40 % aus Portlandzement, weitere Inhaltsstoffe sind Kalksteinmehl, zermahlenes Faserzementmaterial aus dem Recycling-Kreislauf und Wasser. Als Armierung sind synthetisch-organische Fasern zugesetzt, die die Aufgaben des früher verwendeten, gesundheitsschädlichen Asbests übernehmen. Die Fasern wirken ähnlich wie Bewehrungsstahl in Stahlbetonbauteilen, sie stützen und stabilisieren den Beton und verleihen ihm Zugfestigkeit. In den Tafeln selbst sorgen winzige Luftporen für Frostbeständigkeit, gleichzeitig ist Faserzement wasserdicht, UV-beständig und nichtbrennbar. Der Werkstoff, der auch als Eternit-Platte bezeichnet wird, ist also ideal für Fassaden- und Dachkonstruktionen und kommt insbesondere im Hallenbau vielfach zum Einsatz.

Faserzementplatten – ideal für hinterlüftete Konstruktionen

Je nach Anforderung an die Fassade sind Faserzementplatten in unterschiedlichen Stärken zwischen 5 und 20 mm verbaut. Die hochverdichteten Platten sind oberflächenbeschichtet, möglich sind matte Lasierungen ebenso wie deckende Anstriche. Auch durchgefärbte Platten sind in einigen Farben erhältlich. Als Wellplatte wird der Baustoff in der Dachkonstruktion als Eindeckung eingesetzt. Wird Faserzement geschnitten, müssen die Schnittkanten nachversiegelt werden, um ein Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Damit es nicht zur Durchfeuchtung kommt, ist beim Einsatz eine gute Hinterlüftung wichtig. Ebenso muss die Montage zwängungsfrei und mit funktionierenden Fugen erfolgen. Eingesetzt werden die Platten zum Beispiel für folgende Fassadenkonstruktionen:

  • Vorgehängte hinterlüftete Fassaden
  • Als Ausfachung in Pfosten-Riegel-Konstruktionen
  • Als Stülpschalung
  • Als äußere Bekleidung von Sandwichelementen
  • Als Balkonbekleidung

Die Platten werden auf Unterkonstruktionen aus Aluminium oder Holz befestigt, möglich sind sichtbare wie auch nichtsichtbare Befestigungen per Dübel, Klemmschiene oder Klebesystem. Maximal sind Faserzementplatten in den Abmessungen von 3,30 m x 1,25 m erhältlich. Gerade im Hallenbau können die großformatigen Platten sehr gut an die Konstruktionsraster angepasst werden.

Ob als Dachplatten oder Fassadentafel – Faserzement ist im Hallenbau, aber auch im Gewerbebau vielfach genau richtig. Wir informieren Sie gerne und beraten mit Ihnen, ob der moderne Werkstoff für Ihr Bauvorhaben geeignet ist.

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