Tore im Industrie- und Hallenbau

Das Industrietor gehört heute zu den wichtigen Hallenbauteilen und ist viel mehr als ein sicherer Verschluss. Verschiedene Entscheidungskriterien hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Nutzungssicherheit, aber auch in Bezug auf die bauphysikalischen Eigenschaften und den Witterungsschutz müssen bei der Auswahl berücksichtigt werden. Im Hallenbau werden verschiedene Torarten eingesetzt, jedes davon hat seine Vorzüge und Besonderheiten.

Hallentore – große Auswahl für jeden Einsatzbereich

Neben verschiedenen Sonderformen unterscheidet man im Hallenbau mehrere grundsätzliche Torkonstruktionen. Je nach Nutzungsanforderungen an die Halle müssen diese unterschiedliche Eigenschaften erfüllen. Die einzelnen Tortypen benötigen jeweils bestimmte bauseitige Voraussetzungen und werden zum Teil nach abweichenden Regelwerken beurteilt und klassifiziert.

  • Stahlfalttore sind mehrflügelig und mit Entlastungsrollen versehen. Je nach Flügelzahl falten die seitlich angeschlagenen Tore rechts oder links. Vorzüge sind die guten Eigenschaften hinsichtlich Wärme- und Schallschutz durch die Sandwichkonstruktion; die lichte Torbreite wird je nach Öffnungswinkel nur geringfügig beeinträchtigt.
  • Sektionaltore bestehen aus mehreren Sektionen, die verschieden breit und unterschiedlich ausgeführt sein können. Die einzelnen Sektionen werden per Elektroantrieb oder manuell unter die Decke geschoben, gegenüber Rolltoren ist der Schließvorgang deutlich beschleunigt.
  • Rolltore haben den geringsten Platzbedarf und werden ähnlich wie ein Rollo am Fenster elektrisch oder manuell aufgerollt. Das aufgerollte Tor liegt im Sturzbereich der Toröffnung, weder lichte Höhe noch lichte Breite des Hallentors werden verringert. Für Rolltore sind Öffnungsbreiten von bis zu 25 m denkbar.
  • Schiebetore werden in untenlaufende, freitragende und obenlaufende Tore unterteilt. Im Hallenbau kommen vielfach obenlaufende Tore zum Einsatz, für größere Hallenhöhen und –breiten haben sich untenrollende Schiebetore mit oberer Führung bewährt.

Anforderungen an Hallentore – robust und zuverlässig

Hallentore in Industrie und Gewerbe sind dauernden Belastungen ausgesetzt. Das hohe Eigengewicht und eine Vielzahl von Öffnungs- und Schließvorgängen machen stabile und zuverlässige Konstruktionen nötig. Fällt ein Hallentor aus, stört das Produktions- und Logistikprozesse. Bei Toren und Toranlagen im Hallenbau ist deshalb vor allem auf hochwertige Verarbeitung und bewährte Technik zu achten. Während Außentore häufig als Sektional- oder Rolltore konzipiert sind, die platzsparend unter die Decke fahren, eignen sich im Innenbereich auch Falt- oder Feuerschutztore. Diese haben zusätzlich die Aufgabe, den Brandschutz zu gewährleisten, indem sie die einzelnen Brandabschnitte sicher abschotten.

Bei Fragen rund um das Thema Hallentore stehen wir gerne für Ihre Fragen zur Verfügung. Im Rahmen der Hallenplanung finden wir das perfekte Tor für Ihr Bauvorhaben. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf!

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Althoff Industriebau GmbH